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Ostern 2026

  • vor 17 Stunden
  • 3 Min. Lesezeit

Rundbrief



„Dankt Gott, dem Vater, zu jeder Zeit für alles im Namen unseres Herrn Jesus Christus!“

Epheser 5:20


Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,


Mein Herz ist voller Dankbarkeit!


Vor kurzem sind meine Frau und ich wohlbehalten von unserer Reise nach Südafrika und Swasiland/Eswatini zurückgekehrt. Wir hatten viele gute Begegnungen und Gespräche, durch die wir viel gelernt haben. Jetzt können wir manches besser einordnen, was aus der Ferne schwer zu verstehen war. 


Dass wir unsere Mitarbeiter und die Kinder im Waisenhaus „Nqabayethu“ (Unsere Burg für Kinder) besuchen konnten, war alles andere als selbstverständlich. Als wir Anfang Januar von den starken Überschwemmungen im Osten Südafrikas gehört haben, war zunächst nämlich nicht klar, ob wir überhaupt ins Swasiland fahren könnten. Im Krüger-National-Park wurden ganze Camps weggespült, Ortschaften waren von der Außenwelt abgeschlossen oder wurden durch die Wassermassen zerstört. 


Bei unseren Recherchen im Internet erfuhren wir, dass einige Gegenden im Swasiland auch von den Überschwemmungen betroffen waren. Wie es rund um das Waisenhaus aussah, ob die Straßen dorthin passierbar waren, konnten wir leider nicht in Erfahrung bringen, denn alle unsere Kontaktaufnahmen mit den Mitarbeitern im Waisenhaus blieben unbeantwortet. 


Uns blieb nichts anderes übrig als bis Ende Februar mit unserem Besuch zu warten und „auf gut Glück“ loszufahren. Die Fahrt war immer noch abenteuerlich. Aber immerhin waren die Straßen halbwegs instandgesetzt, sodass wir langsam vorankamen, weil wir auf die vielen mehr oder weniger tiefen Schlaglöcher achten mussten. 


Als wir dann endlich das Waisenhaus erreichten, waren wir erleichtert, dass keine Schäden an den Gebäuden zu sehen waren. Allerdings hielt die Freude nicht lange an. Wir erfuhren, dass Siphamandla, einer unserer Waisenjungen, in einem Tümpel, der sich durch die starken Regenfälle gebildet hatte, ertrunken war. Da keiner der dabeistand, schwimmen konnte, war keine Rettung für den Jungen möglich. Das macht uns traurig. 

Wie immer liegen Leid und Freud nah beieinander. Denn im Waisenhaus gab es etwas zu feiern. 


Mirage, unser Co-Leiter, hat am 13. Februar offiziell seine Phephisile geheiratet. Der Weg dahin war sehr lang. Zuerst musste der Brautpreis bezahlt werden, dann für die Feier gespart werden. Dazu kamen bürokratische Hürden. Warum die zu überwinden waren, kann keiner erklären. Aber jetzt sind die beiden ENDLICH glücklich verheiratet und wohnen zusammen mit der Tochter Anele auf dem Gelände. Phephisile arbeitet mittlerweile als Lehrerin in der Vorschule. Passenderweise war dort gerade eine Stelle frei geworden. 

Bei unserem Aufenthalt in „Nqabayethu“ kam mir die Frage in den Sinn: 

Was braucht ein Kind, um glücklich zu sein? 


Die Antwort ist einfach: Nahrung, Kleidung ein sicheres Zuhause und vor allem Liebe und Zuwendung. Das alles bekommen sie hier. Damit wird der Grundstein gelegt, dass sie ihr Leben – mitten in allen Schwierigkeiten, die auf sie warten – meistern können. 

Und wieder bin ich zutiefst dankbar geworden, dass wir als SEBETSANA Verein unseren Beitrag dazu leisten! 


Deshalb jetzt auch ein großes DANKE an Sie für Ihre Spenden.


Vielleicht vermissen Sie Fotos von unserer Reise und vor allem von unserem Waisenhaus? Leider habe ich es zeitlich nicht geschafft die vielen Bilder zu sortieren. Freuen Sie sich jetzt schon auf den nächsten Rundbrief, dann werden die visuellen Eindrücke nachgereicht. 


Bis dahin wünsche ich Ihnen Gottes Segen und für das bevorstehende Osterfest neue Freude darüber, dass Jesus lebt und ER mit dem Vater die Welt in der Hand hält – mitten in den Krisen der Welt! 


Gott befohlen 

Ihr

Wolfgang Ossenberg-Möhling

Konto: SEBETSANA e.V.

DE 83 4476 1534 2334 4690 00








 
 
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