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Weihnachten 2025

  • Martina Regel
  • 1. Dez. 2025
  • 3 Min. Lesezeit

Rundbrief



„Jesus Christus spricht: Ich lebe und ihr sollt auch leben!“

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,


 Bei der Gründungsfeier am 24. Oktober 2005 wurde dieser Vers über die Arbeit und Aufgabe des Aidshilfe Förderkreises Heiligenrode gestellt. Im Mai 2022 haben wir uns umbenannt in Sebetsana e.V. – die Aufgaben sind geblieben wie immer – sodass wir jetzt dankbar auf unser zwanzigjähriges Engagement in Südafrika und Swasiland/Eswatini zurückblicken können. 


Unser Dank, geht als allererstes an Gott unserem Herrn, der seinen Segen auf unsere Arbeit gelegt hat, und wir Kindern eine Perspektive für ihr Leben geben konnten und können. 


Aber ohne Sie, unsere Unterstützerinnen und Unterstützern, hätten wir die Aufgaben nicht bewältigen können. Besonders freut mich, dass viele von Ihnen vom ersten Tag an dabei sind. 


Vielleicht erinnern Sie sich noch, dass wir zuerst viele verschiedene Projekte gefördert haben: Speisungen an Schulen und Kindergärten, Nähprojekte für an HIV-Erkrankte. Aidswaisen haben wir die obligatorische Schulkleidung gekauft und viele kleine Hilfsmaßnahmen für hilfsbedürftige Privatpersonen finanziert. 

Ab 2020 mussten aufgrund von Corona leider viele Projekte eingestellt werden. Dadurch beendeten einige einheimische Mitarbeiter auch ihre Mitarbeit. 



Damals wurde beschlossen, vorwiegend das Waisenhaus „Nqabayethu“ zu unterstützen, damit die Spenden effektiv eingesetzt werden können. Der Ansatz, dass Kinder hier ganzheitlich versorgt werden und eine fundierte Ausbildung mit sozialpädagogischer Begleitung bekommen, hatte uns überzeugt. Denn Selbstbewusstsein und die Förderung der Gaben sind eine wichtige Grundlage für ein selbst-bestimmtes Leben. 


Das Waisenhaus war durch das Engagement von Frau Busi Vilakazi entstanden. 

Im Jahr 2010 hatte sie angefangen, Kinder von der Straße zu einer warmen Mahlzeit einzuladen. Hanna Steffens, die Gründerin des Aidshilfe Förderkreises, erfuhr davon und war so begeistert, dass sie das unterstützte. Bald nahm Busi Vilakazi auch Aids-Waisen bei sich zu Hause auf. Es wurden immer mehr Kinder. Schnell wurde es zu eng und der Wunsch entstand, ein Waisenhaus zu bauen. Dank vieler Spenden konnte das Haus „Nqabayethu“ – was „Unsere Burg für Kinder“ heißt - 2014 eingeweiht werden. 



Die jetzige Leiterin ist Khosi Vilakazi , die Tochter der Gründerin Busi, ist sehr dankbar, dass die ersten zehn Kinder, die im Waisenhaus aufgenommen wurden, mittlerweile alle ihre Ausbildungen abgeschlossen und eine Anstellung gefunden haben. 


Die Kinder und Jugendliche bleiben in der Regel so lange im Waisenhaus, bis sie eine Ausbildung beginnen. Erst wenn sie ausgezogen sind, kann ein neues Kind aufgenommen werden. Die Nachfrage nach Plätzen ist nach wie vor hoch. Die Not der Menschen ist leider nicht weniger geworden. 

Heute wohnen dreizehn Kinder im Alter von 12 – 19 Jahren im „Nqabayethu“, wie Lomahlub. Sie macht Ende des Jahres ihren Schulabschluss. Leider kann sie sich noch nicht für einen Beruf entscheiden. Wir wollen sie nicht unter Druck setzen und deshalb kann sie so lange bleiben, bis sie weiß, wie es für sie weitergeht. 


Vor einigen Tagen schrieb Khosi ganz begeistert von Qiniso. Als er von der staatlichen Sozialarbeiterin gebracht wurde, war er völlig verstört und unsozial. Wie sollte sie mit einem Jungen umgehen, der so verschlossen war, nur Streit suchte, sogar handgreiflich wurde und die anderen Kinder bestahl? Khosi war verzweifelt. In ihrer Not brachte sie alles im Gebt vor Gott. 

Sie näherte sich dem Jungen immer ganz bewusst mit Liebe, Geduld und Verständnis. Das war bei seinem Benehmen allerdings nicht immer einfach. 

Qiniso hatte in seinem Leben noch nie Liebe erfahren. 

Und das Wunder geschah: Der Junge taute allmählich auf und er veränderte sich komplett. Heute ist er ruhig, fleißig und ausgeglichen. Khosi ist total glücklich über die Entwicklung. Dem HERRN sei Dank dafür! 


Das Jahr 2025 geht mit Riesenschritten dem Ende entgegen. 

DANKE für all Ihre Unterstützung. Wir hoffen und beten, dass Sie Sebetsana e.V. auch 2026 finanziell unterstützen, und dass wir auch weitere Förderer finden, damit auch weiterhin im Waisenhaus „Nqabayethu“ große und kleine Wunder geschehen können. 


Tannenzweig mit Schnee Bedeckt und  4 roten Kerzen

Dafür danken wir Ihnen von Herzen.

Und bitten ganz offen weiterhin um Ihre Unterstützung.

Wir wünschen allen ein gesegnetes Weihnachtsfest 2025 und Gottes Segen für 2026.


Ihr

Wolfgang Ossenberg-Möhling

Konto: SEBETSANA e.V.

DE 83 4476 1534 2334 4690 00









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